Erweiterung des IRT

DER IRT WIRD GRÖSSER

 

FAKTEN STATT FAKE – DER AKTUELLE PLANUNGSSTAND DER IRT-ERWEITERUNG

 

Der Industriepark Region Trier (IRT) hat sich zum Motor unserer Heimat entwickelt. Die ganze Region profitiert davon, dass eine Vielzahl neuer Firmen entstand, die Steuern zahlen und Arbeitsplätze sichern. Mehr noch: Viele Unternehmen, deren frühere Wirkungsstätte aus allen Nähten platzte, fanden hier den Raum, um zu wachsen.

Dieser Erfolg hat nur einen Wermutstropfen: Mittlerweile sind alle Flächen belegt. Doch es gibt immer noch viele Firmen, die sich hier ansiedeln oder weiterentwickeln möchten.

Der Ausweg: 40 Hektar Fläche in der Gemarkung Hetzerath. Sie bietet den nötigen Freiraum, um die Erfolgsgeschichte einer einst strukturschwachen Region fortzuschreiben. Doch bevor es losgehen kann, muss untersucht, geprüft und geplant werden. Was dabei im Einzelnen passiert, können alle, die hier leben, mitverfolgen.

Denn es gibt nichts zu verbergen. Im Gegenteil. Die Erweiterung des IRT bringt unsere Heimat weiter. Daher halten wir Sie gern über die aktuelle Planung auf dem Laufenden. Die bisherigen Fragen – vor allem von Menschen, die in Hetzerath wohnen – haben uns gezeigt, dass Informationsbedarf besteht. Daher werden wir diese Webseite stetig aktualisieren. So sind Sie stets auf dem neuesten Stand.

 

Stichwort: Landschaftsbild

Der IRT gilt deutschlandweit als Vorbild. Denn dieser Industriepark ist tatsächlich ein PARK. Es gibt hier einen durchgehenden Grünzug mit Seen, fußballfeldgroßen Wiesen, Sitzbänken mit Grillmöglichkeiten sowie Fuß- und Radwegen. Dieser menschengerechten Gestaltung werden wir bei der Erweiterung treu bleiben. Es wird Alleen von Ahornbäumen geben und großzügige Grünflächen. Das wird dem Landschaftsbild guttun. Der IRT wird noch „parkiger“ als bisher.

 


Stichwort: Lage

„Warum ausgerechnet in unserer Nachbarschaft?“ Diese Frage kommt bei Bauprojekten regelmäßig auf. Deshalb findet vor der eigentlichen Planung stets eine sog. „raumordnerische Prüfung“ statt. Hierbei werden verschiedene mögliche Standorte auf ihre Eignung untersucht und bewertet. Hetzerath hat bei diesem „Vergleichstest“ das Rennen gemacht, sprich: Die Lage ist in puncto Verkehrsanbindung, Flächeneinteilung und Flächenausnutzung, Ver- und Entsorgung sowie städtebauliche Einbindung in vorhandene Strukturen am besten geeignet.

 


Stichwort: Abstand

Zwischen der Grenze der Betriebsgrundstücke des IRT und dem nächstgelegenen Wohnhaus in Hetzerath wird MINDESTENS ein halber Kilometer liegen. In dem Entwurf der Planzeichnung kann man sich ein Bild von den genauen Abständen machen.

 


Stichwort: 24h-Betrieb

Hätten Sie’s gewusst? Seit über 25 Jahren ist im IRT der 24h-Betrieb offiziell erlaubt. Doch wer nachts durch den Industriepark fährt, bekommt davon nichts mit. Lärm? Fehlanzeige! Denn die Nachtarbeit findet in den Gebäuden selber statt. Dadurch werden die strikten Grenzwerte für Lärmemissionen nach 22 Uhr nicht mal ansatzweise erreicht. Das Gleiche gilt für die Sonntagsruhe.
Und was ist mit Anlagen zur Zerkleinerung von Naturstein und Schutt? Diese dürfen ausschließlich an Werktagen und dann auch nur tagsüber betrieben werden. Klare Regeln, die Ruhe garantieren.

 


Stichwort: Immissionsschutz

Auf gut Deutsch: Wie können Menschen vor Lärm und Schmutz geschützt werden? Der Gesetzgeber hat im Lauf der letzten Jahrzehnte die Schutzbestimmungen stetig verschärft. Doch das genügt uns noch nicht. Deshalb haben wir mit der Ortsgemeinde Hetzerath einen erweiterten Immissionsschutz vereinbart, der im Grundbuch notariell verankert werden wird.

Folgende Maßnahmen gewährleisten einen konsequenten Schutz:

  1. Der Eigentümer unterlässt es, auf den Vertragsgrundstücken folgende Anlagen nach dem Abstandserlass des Landes Rheinland-Pfalz vom 26.02.1992 (siehe Anlage 2 unter „Dokumente zum Herunterladen“) anzusiedeln und zu betreiben:
    Anlagen zur Herstellung oder zum Schmelzen von Mischungen aus Bitumen oder Teer mit Mineralstoffen, insbesondere Asphaltmischanalgen (lfd. Nr. 48 des Abstandserlasses teilweise),
    – Anlagen zur Stahlerzeugung mit Induktionsöfen, Anlagen zum Schmelzen von Gusseisen sowie Eisen-, Temper- oder Stahlgießereien, in denen Formen oder Kerne auf kaltem Wege hergestellt werden, mit einer Leistung von 80 t oder Gussteile je Monat (lfd. Nr. 49 des Abstanderlasses),
    – Anlagen zum Zerkleinern von Schrott durch Rotormühlen mit einer Nennleistung des Rotorantriebes von 100 kW oder mehr (lfd. Nr. 52 des Abstanderlasses),
    – Anlagen zum Tränken oder Überziehen von Stoffen oder Gegenständen mit Teer, Teeröl oder heißem Bitumen, ausgenommen Anlagen zum Tränken oder Überziehen von Kabeln mit heißem Bitumen (lfd. Nr. 62 des Abstanderlasses).
  2. Des Weiteren verpflichtet sich der Grundstückeigentümer, sollte er auf den Vertragsgrundstücken künftig neue, ortsfeste betriebliche Anlagen betreiben, die einer Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) bedürfen, diese mit der bestverfügbaren Technik zur Reduzierung von Emissionen auszurüsten.
  3. Die Immissionswirkung aller von der Eigentümerin betriebenen Anlagen muss in Bezug auf Staub und Geruch an der ersten Wohnstätte der Ortslage Hetzerath den Wert von 2 % der Jahresstunden (Irrelevanzgrenze) unterschreiten.
  4. Soweit es sich um Anlagen zur Zerkleinerung von Naturstein und/oder Abbruchmaterial zu kleinen Korngrößen handelt, hat der Eigentümer deren Betriebszeit auf Werktage (Montag – Samstag) auf den Tagbetrieb zu beschränken.
  5. Schließlich verpflichtet sich die Eigentümerin, durch betriebliche und organisatorische Maßnahmen darauf hinzuwirken, dass eigene Fahrzeuge, die ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t haben, zur Andienung ihrer im Erweiterungsbereich gelegenen Grundstücke nicht die Ortsdurchfahrt Hetzerath (ausgenommen von betriebsbedingtem Ziel- und Quellverkehr im Umfeld der Ortsgemeinde Hetzerath) zu benutzen.

Stichwort: Unternehmensansiedlungen

Der IRT ist seit jeher mittelständisch geprägt. Ein Konzept, das sich bewährt hat. Daran wird sich nichts ändern. Vor allem zwischen der L141 und der Autobahn A1/A48 wird es einige „alte Bekannte“ geben, also Firmen, die seit Jahren im IRT sesshaft sind und Platz zum Wachsen benötigen. Aber auch unter den „Neulingen“ sind bekannte Gesichter. Uns liegen bereits konkrete Anfragen von Unternehmen aus der Region vor, die – ohne Ausnahme – „schwach emittierend“ sind, also leise und sauber.

 


Stichwort: Lärmschutz

Bisher ist es in der Umgebung von Hetzerath ziemlich leise. Und das wird auch so bleiben. Unser Anspruch heißt: keine Mehrbelastung. Deshalb werden im Bebauungsplan sog. „Lärmemissionskontingente“ festgeschrieben. Diese liegen deutlich – um 3 bis 5 db(A) – unter den gesetzlichen Grenzwerten für Kern-, Misch- und Dorfgebiete.
In der Praxis wird es sogar noch leiser werden. Die vorgesehenen Schutzwälle werden zusätzlichen Schall schlucken. So können Lärmemissionen minimiert werden.
Gut zu wissen: Die 7 Meter hohen Wälle haben nach Berechnungen des Ingenieurbüros für Schall- und Schwingungstechnik, Luftreinhaltung und Umweltplanung Accon GmbH keine Auswirkung auf bodennahe Kaltluftströmungen.

 


Stichwort: Staub- und Geruchsschutz

Der Gesetzgeber beschränkt Staub- und Geruchsimmissionen auf 10 % der Jahresstunden. Diese Grenzwerte sind uns zu hoch. Wir haben uns auf maximal 2 % verpflichtet. Damit unterschreiten wir die gesetzlichen Vorgaben um 80 %. Mit anderen Worten: Staub und Geruch sind kein Thema mehr.

 


Stichwort: Arbeitsplätze

Wir rechnen damit, dass langfristig im Erweiterungsgebiet etwa 1000 Menschen arbeiten werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in der Region 1000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Manche Unternehmen ziehen lediglich um und vergrößern sich. Erfahrungsgemäß entstehen etwa 40 % neue Arbeitsplätze, also im konkreten Fall rund 400.

 


Stichwort: PKW-Verkehr

Die Arbeitnehmer des IRT pendeln in einem Radius von rund 50 km zu ihrer Arbeitsstätte. Eine ähnliche Streuung wird es im Erweiterungsgebiet geben. In puncto Mehrbelastung muss man sich auf die 400 neuen Arbeitnehmer konzentrieren. Etwa die Hälfte von ihnen wird im Umkreis von 10 km wohnen; 80 Prozent werden mit dem Auto zur Arbeit fahren. Auf Basis dieser realistischen Schätzung wird die Zahl der zusätzlichen Fahrten durch Hetzerath weniger als 100 pro Tag betragen. 

 


Stichwort: LKW-Verkehr

Im Vorfeld werden die Regeln festgelegt. Daher müssen sich Unternehmen, die sich im Erweiterungsgebiet ansiedeln möchten, zu folgenden Nutzungsbeschränkungen verpflichten:
Eigene Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen dürfen nicht durch den Ort Hetzerath fahren. Die einzige Ausnahme sind Strecken, die nicht anders erreicht werden können (etwa von Hetzerath nach Dierscheid).
Zusätzlich besteht ein generelles Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen für den Ort Hetzerath. So wird sichergestellt, dass der Schwerverkehr ausschließlich über die Autobahn abgewickelt wird.

 

Dokumente zum Download:


Ihre Frage war nicht dabei? Kein Problem – Sie können uns gerne Ihre Frage per E-Mail unter info@i-r-t.de oder telefonisch 06502/91610 stellen.

Außerdem laden wir herzlich zur Bürgersprechstunde ein – immer montags von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr oder nach individueller Terminvereinbarung im Gebäude des Zweckverbandes IRT, Europa-Allee 1 in Föhren.